IMMOBILIENFINANZIERUNG
Du möchtest eine Immobilie kaufen, bauen oder finanzieren? Wir prüfen, was zu deiner Situation passt, vergleichen die Angebote zahlreicher Banken und begleiten dich persönlich bis zur Finanzierungszusage – und auch darüber hinaus.
Dabei zählt für uns nicht nur ein guter Zinssatz. Wir achten darauf, dass Rate, Laufzeit und Flexibilität auch langfristig zu deinem Leben und deinen Plänen passen.
DEIN VORHABEN
Ob Eigenheim, Neubau, Kapitalanlage oder Anschlussfinanzierung: Jede Finanzierung hat andere Anforderungen. Wir schauen uns dein Vorhaben genau an und entwickeln daraus eine Finanzierung, die zu deinem Budget und deinen Plänen passt.
REALISTISCH PLANEN
Nur weil eine Bank einen bestimmten Betrag finanzieren würde, heißt das noch lange nicht, dass diese Finanzierung auch zu deinem Leben passt. Deshalb schauen wir nicht nur auf die maximale Darlehenssumme, sondern auf eine Rate, mit der du dich langfristig wohlfühlst.
Dabei berücksichtigen wir dein Einkommen, laufende Ausgaben, vorhandenes Eigenkapital, Rücklagen und die Kaufnebenkosten. Auch zukünftige Veränderungen wie Familienplanung, Teilzeit oder größere Anschaffungen sollten von Anfang an mitgedacht werden.
So entsteht ein Finanzierungsrahmen, der dir eine klare Orientierung gibt – noch bevor du dich für eine Immobilie entscheidest.
Das schauen wir uns gemeinsam an
Welche Rate kannst du dauerhaft tragen, ohne dass dein Alltag zu kurz kommt?
Wie viel möchtest und solltest du einsetzen – und welche Reserve sollte erhalten bleiben?
Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und gegebenenfalls Makler gehören in die Gesamtplanung.
Familie, Teilzeit, berufliche Veränderungen oder andere größere Ziele können Einfluss auf die passende Finanzierung haben.
GESAMTKOSTEN IM BLICK
Beim Immobilienkauf entstehen neben dem eigentlichen Kaufpreis weitere Kosten, die von Anfang an berücksichtigt werden sollten. Wer nur mit dem Immobilienpreis rechnet, unterschätzt schnell den tatsächlichen Finanzierungsbedarf. Deshalb schauen wir uns nicht nur den Kaufpreis an, sondern das gesamte Vorhaben.
Der vereinbarte Preis für Haus, Wohnung oder Grundstück bildet die Grundlage deiner Finanzierung.
Dazu gehören insbesondere Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision.
Renovierungen, Sanierungen, Küche oder notwendige Anschaffungen können den Finanzierungsbedarf deutlich erhöhen.
Auch nach dem Kauf sollte finanzieller Spielraum bleiben. Ungeplante Reparaturen oder zusätzliche Kosten lassen sich nie vollständig ausschließen.
Egal, ob du bereits eine Immobilie gefunden hast oder zunächst wissen möchtest, was für dich möglich ist: Wir prüfen deine Situation, vergleichen passende Banken und begleiten dich auf dem Weg zu deiner Finanzierung.
EIGENKAPITAL & VOLLFINANZIERUNG
Mehr Eigenkapital kann deine Finanzierung erleichtern. Der Darlehensbetrag fällt niedriger aus und häufig verbessern sich dadurch auch die Konditionen. Trotzdem ist es nicht immer sinnvoll, sämtliche Rücklagen in den Immobilienkauf zu stecken. Wichtig ist, dass nach dem Kauf noch ausreichend finanzieller Spielraum bleibt.
Eigenkapital kann zum Beispiel aus Ersparnissen, Wertpapieren, Bausparguthaben oder bereits vorhandenem Immobilienvermögen stammen. Je mehr du einbringst, desto geringer fällt in der Regel der Finanzierungsbedarf aus.
Auch mit geringerem Eigenkapital kann eine Finanzierung möglich sein. Entscheidend sind unter anderem dein Einkommen, deine Bonität, der Immobilienwert und die Höhe der monatlichen Belastung.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann sogar eine Finanzierung ohne eigenes Kapital infrage kommen. Dabei sollte besonders genau geprüft werden, ob die höhere Darlehenssumme und die langfristigen Kosten zu deiner Situation passen.
MEHR ALS NUR DER ZINS
Er hilft dabei, vergleichbare Finanzierungsangebote realistisch gegenüberzustellen und die tatsächlichen Kreditkosten besser einzuordnen.
Die Rate muss zu deinem Budget passen – heute und auch dann, wenn sich deine Lebenssituation verändert.
Mit der Tilgung zahlst du dein Darlehen Schritt für Schritt zurück. Eine passende Tilgung kann die Laufzeit und die spätere Restschuld deutlich beeinflussen.
Je länger dein Zinssatz festgeschrieben ist, desto größer ist deine Planungssicherheit. Welche Dauer sinnvoll ist, hängt von deiner Finanzierung und deinem Sicherheitsbedürfnis ab.
Zusätzliche Zahlungen können dir helfen, schneller schuldenfrei zu werden und Zinskosten zu reduzieren. Deshalb achten wir darauf, welche Möglichkeiten dir der Vertrag bietet.
Dein Leben bleibt nicht immer gleich. Ein flexibler Tilgungssatz kann sinnvoll sein, wenn du später mehr zurückzahlen möchtest oder deine monatliche Belastung zeitweise reduzieren musst.
Antworten auf deine Fragen
Welche Fördermöglichkeiten gibt es aktuell für den Immobilienkauf?
Je nach Immobilie und Vorhaben können Förderkredite der KfW oder regionale Programme infrage kommen.
Beim KfW-Wohneigentumsprogramm 124 können beispielsweise bis zu 100.000 € für selbst genutztes Wohneigentum finanziert werden. Für Familien, klimafreundlichen Neubau oder den Kauf sanierungsbedürftiger Bestandsimmobilien gibt es weitere Programme mit teilweise deutlich höheren Förderbeträgen.
Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Einige Förderungen müssen beantragt werden, bevor bestimmte Verträge unterschrieben oder Maßnahmen begonnen werden. Deshalb prüfen wir Fördermöglichkeiten möglichst früh in deiner Finanzierungsplanung.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Immobilienfinanzierung?
Als solide Orientierung sind 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten eine gute Ausgangslage. Je mehr Eigenkapital du einbringst, desto geringer fällt dein Darlehen aus und desto besser können die Finanzierungskonditionen werden.
Eine Finanzierung ist aber auch mit deutlich weniger Eigenkapital möglich. Wichtig ist uns vor allem, dass du nicht deine gesamten Rücklagen einsetzt. Nach dem Kauf sollte immer noch eine ausreichende finanzielle Reserve vorhanden sein.
Das bedeutet aber nicht, dass du zwingend so viel Eigenkapital benötigst. Finanzierungen mit weniger Eigenkapital sind möglich. Je höher allerdings der Anteil ist, den die Bank finanzieren muss, desto stärker kann sich das auf Zinssatz und Auswahl der Banken auswirken. Wichtig ist außerdem, nicht die kompletten Rücklagen einzusetzen: Nach dem Kauf sollte noch eine finanzielle Reserve vorhanden sein.
Welche Kaufnebenkosten muss ich beim Immobilienkauf einplanen?
Neben dem Kaufpreis solltest du mit zusätzlichen Kosten von häufig rund 10 Prozent des Kaufpreises rechnen.
Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten von grob 1 bis 1,5 Prozent sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision.
Bei einer Immobilie für 400.000 € können damit schnell 40.000 € oder mehr zusätzlich entstehen. Renovierung, Küche oder Umzug sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Wie hoch sollte meine monatliche Finanzierungsrate sein?
Als erste Orientierung sollte die Rate möglichst nicht deutlich über 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens liegen.
Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 5.000 € wären das etwa 2.000 €. Für uns ist diese Zahl aber nur der Ausgangspunkt. Entscheidend ist, wie viel dir nach Rate, Lebenshaltungskosten und Rücklagen tatsächlich noch zur Verfügung steht.
Wir möchten nicht herausfinden, welche maximale Rate gerade noch möglich ist, sondern welche Rate langfristig gut zu deinem Leben passt.
Wie hoch sollte die Tilgung bei einer Baufinanzierung sein?
Bei vielen klassischen Baufinanzierungen beginnt die anfängliche Tilgung bei mindestens 1 Prozent. Wenn das Budget es zulässt, sind 2 bis 3 Prozent häufig sinnvoller, weil du dein Darlehen dadurch schneller zurückzahlst und die Restschuld deutlich reduzierst.
Bei 300.000 € Darlehen und beispielsweise 4 Prozent Sollzins liegt die anfängliche monatliche Rate bei 2 Prozent Tilgung bei etwa 1.500 €.
Wir zeigen dir deshalb nicht nur die aktuelle Rate, sondern auch, wie viel Restschuld nach 10, 15 oder 20 Jahren voraussichtlich noch übrig bleibt.
Was ist ein Tilgungssatzwechsel und warum ist er sinnvoll?
Mit einem Tilgungssatzwechsel kannst du deine laufende Tilgung während der Finanzierung verändern. Steigt dein Einkommen, kannst du beispielsweise stärker tilgen und schneller schuldenfrei werden. Bei Elternzeit oder einer vorübergehend geringeren Arbeitszeit kann eine niedrigere Tilgung die monatliche Belastung reduzieren.
Viele Banken ermöglichen solche Änderungen ein- oder mehrmals kostenfrei, sofern die Möglichkeit bereits im Darlehensvertrag vereinbart wurde. Dr. Klein berichtet beispielsweise, dass bei vielen Banken zwei oder drei kostenlose Tilgungssatzwechsel während der Vertragslaufzeit möglich sind.
Genau deshalb ist für uns der niedrigste Zinssatz allein nicht automatisch das beste Angebot.
Welche Zinsbindung ist bei einer Baufinanzierung sinnvoll?
Bei Immobilienfinanzierungen sind Zinsbindungen von 10, 15 oder 20 Jahren besonders üblich.
Eine längere Zinsbindung gibt dir mehr Planungssicherheit. Eine kürzere Variante kann je nach Zinsniveau günstiger sein, bringt aber früher das Risiko einer Anschlussfinanzierung mit sich.
Wichtig zu wissen: Auch bei einer langen Zinsbindung kannst du dein Darlehen grundsätzlich nach zehn Jahren seit vollständiger Auszahlung mit einer Frist von sechs Monaten kündigen.
Wir vergleichen deshalb verschiedene Laufzeiten und zeigen dir, wie sich Zinsbindung, Rate und Restschuld unterscheiden.
Wie wichtig sind Sondertilgungen?
Sondertilgungen sind besonders interessant, wenn du später zusätzliches Geld in deine Finanzierung einbringen möchtest.
Bei vielen Darlehen sind jährlich 5 Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme als Sondertilgung möglich. Bei einem Kredit über 300.000 € wären das bis zu 15.000 € pro Jahr.
So kannst du deine Restschuld schneller reduzieren und Zinskosten sparen. Deshalb achten wir beim Vergleich nicht nur auf den Zinssatz, sondern auch darauf, welche Sondertilgungsrechte dir die Bank einräumt.
Was passiert, wenn sich meine finanzielle Situation verändert?
Natürlich spielt der Zins eine wichtige Rolle. Für eine langfristig passende Finanzierung kommt es aber auch darauf an, wie flexibel dein Darlehen ist, wie schnell du tilgst und welche Restschuld am Ende der Zinsbindung bleibt. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Welche Unterlagen brauche ich für eine Immobilienfinanzierung?
Für die persönliche Prüfung werden in der Regel Einkommensnachweise, Eigenkapitalnachweise, Informationen zu bestehenden Krediten und häufig Kontoauszüge benötigt. Bei einer konkreten Immobilie kommen zusätzlich Unterlagen wie Grundbuchauszug, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und Kaufvertragsentwurf hinzu. Bei Eigentumswohnungen oder Neubauten können weitere Unterlagen erforderlich sein. Wir sagen dir vorab genau, was für deine Finanzierung benötigt wird, damit die Bank möglichst ohne unnötige Rückfragen prüfen kann. Für die Immobilie kommen unter anderem Grundbuchauszug, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und Kaufvertragsentwurf hinzu. Bei einer Eigentumswohnung können zusätzlich Teilungserklärung und Unterlagen der Eigentümergemeinschaft benötigt werden. Wir sagen dir vor der Einreichung genau, was für die betreffende Bank fehlt. Das ist wichtig, weil jede Nachforderung die Bearbeitung verzögern kann. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Wie schnell bekomme ich eine Finanzierungszusage?
Bei vollständigen Unterlagen ist häufig innerhalb weniger Tage eine erste Einschätzung möglich. Eine endgültige Kreditentscheidung kann bei unkomplizierten Finanzierungen oft innerhalb von etwa 5 bis 14 Werktagen erfolgen. Einige Banken arbeiten inzwischen deutlich schneller und können bei passenden Voraussetzungen sogar innerhalb weniger Stunden eine Entscheidung treffen. Entscheidend ist vor allem, dass deine Unterlagen vollständig sind und die Bank von Anfang an zu deinem Vorhaben passt. Genau darauf achten wir bei der Vorbereitung. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Kann ich auch eine Immobilie als Kapitalanlage finanzieren?
Natürlich spielt der Zins eine wichtige Rolle. Für eine langfristig passende Finanzierung kommt es aber auch darauf an, wie flexibel dein Darlehen ist, wie schnell du tilgst und welche Restschuld am Ende der Zinsbindung bleibt. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Welche Versicherungen brauche ich für meine Immobilienfinanzierung?
Eine Wohngebäudeversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird bei einer finanzierten Immobilie von Banken in der Regel vorausgesetzt. Schließlich dient die Immobilie als Sicherheit für das Darlehen. Zusätzlich sollte geklärt werden, was mit der Finanzierung passiert, wenn ein Einkommen durch Berufs- oder Dienstunfähigkeit oder im Todesfall wegfällt. Hier können wir Finanzierung und Absicherung direkt zusammendenken. So weißt du nicht nur, dass die Rate heute funktioniert, sondern auch, welche finanziellen Risiken langfristig abgesichert werden sollten. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Wann sollte ich mich um die Anschlussfinanzierung kümmern?
Spätestens etwa ein Jahr vor Ablauf deiner Zinsbindung solltest du dich aktiv mit der Anschlussfinanzierung beschäftigen. Noch besser ist es, die Entwicklung bereits früher im Blick zu behalten. Mit einem Forward-Darlehen kannst du dir bei einigen Banken einen Zinssatz sogar mehrere Jahre im Voraus sichern. Wichtig: Du musst die Anschlussfinanzierung nicht automatisch bei deiner bisherigen Bank abschließen. Wir vergleichen auch hier verschiedene Angebote und prüfen, ob Verlängerung, Umschuldung oder Forward-Darlehen besser zu dir passen. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
Begleitet ihr mich auch nach der Finanzierungszusage?
Ja. Nach der Zusage müssen je nach Vorhaben noch Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt, Unterlagen nachgereicht und Termine mit Bank, Notariat oder Verkäufer abgestimmt werden. Beim Hausbau erfolgen Auszahlungen außerdem häufig nicht auf einmal, sondern entsprechend dem Baufortschritt. Wir bleiben deshalb bis zur Auszahlung an deiner Seite. Und auch danach kannst du dich bei uns melden – etwa wenn du Sondertilgungen nutzen möchtest, sich deine Situation verändert oder später die Anschlussfinanzierung ansteht. Deshalb vergleichen wir nicht einfach nur Zinssätze, sondern das gesamte Finanzierungskonzept.
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