Beihilfe verstehen. Richtig versichern.
Als Beamter übernimmt der Staat 50–70% deiner Krankheitskosten. Den Rest sicherst du mit einer günstigen PKV ab – oft für nur 70–120€/Monat.
Das Team der Lehrer-Spezialisten
Onlineberatung – keine Vorbereitung nötig
Was ist Beihilfe?
Das Grundprinzip einfach erklärt
Fürsorgeleistung vom Staat
Die Beihilfe ist ein Zuschuss deines Dienstherrn (Bund oder Land) für deine Krankheitskosten – aber keine Vollversicherung.
Bemessungssatz = dein Anteil
Der Bemessungssatz (meist 50%) bestimmt, wie viel der Dienstherr übernimmt. Den Rest sicherst du mit einer privaten Restkostenversicherung ab.
Was wird erstattet – und was nicht?
- ✓ Arztbesuche & Behandlungen
- ✓ Medikamente (auf Rezept)
- ✓ Krankenhausaufenthalte
- ✓ Zahnbehandlungen (mit Grenzen)
- ✓ Heilmittel (Physio, Ergo...)
- ! Brillen (nur bis Höchstgrenze)
- ! Implantate (je nach Regelung)
- ! Chefarzt & Einzelzimmer
- ✗ Kosmetische Behandlungen
- ✗ Nicht rezeptpfl. Medikamente
Details je Bundesland – Beihilfeverordnung prüfen.
Was das für dich bedeutet:
Stell dir vor, du gehst zum Arzt und bekommst eine Rechnung über 200€. Die Beihilfe übernimmt 100€ – aber die anderen 100€? Die zahlst du nicht aus eigener Tasche, sondern deine private Restkostenversicherung springt ein. So bist du rundum abgesichert, ohne hohe Kosten.
Wichtig: Beihilfe ≠ Dienstunfähigkeitsschutz
Die Beihilfe hilft dir bei Arztkosten – aber was, wenn du wegen Burnout oder einer anderen Erkrankung nicht mehr unterrichten kannst? Dann greift die Beihilfe nicht. Für diesen Fall brauchst du eine Dienstunfähigkeitsversicherung, die dein Einkommen absichert.
Mehr zur DU-Versicherung für Lehrkräfte →Wie funktioniert die Kostenübernahme?
Ein konkretes Rechenbeispiel für Lehrkräfte
🧮 Beispiel aus der Praxis: Deine Arztrechnung
Du warst beim Orthopäden wegen Rückenschmerzen (kommt im Lehrerberuf leider oft vor). Die Rechnung: 200€.
Arztrechnung
200€
Beihilfe zahlt (50%)
100€
PKV zahlt (Rest)
100€
Du zahlst am Ende:
0€
Wichtige Begriffe – einfach erklärt
Bemessungssatz
Der Prozentsatz, den die Beihilfe übernimmt (z.B. 50%, 70%, 80%).
Restkostenversicherung (PKV)
Deine private Krankenversicherung, die genau den Teil abdeckt, den die Beihilfe nicht zahlt.
Beihilfeergänzungstarif
Ein Zusatzbaustein in der PKV, der Lücken bei Brillen, Zahnersatz etc. schließt, wenn die Beihilfe nicht alles erstattet.
📝 Beihilfe beantragen – so geht's
Rechnungen sammeln
Beihilfe-Antrag ausfüllen
An Beihilfestelle senden
Erstattung erhalten
💡 Tipp: Viele Bundesländer bieten inzwischen Apps oder Online-Portale für den Kurzantrag. Fristen beachten – meist 2 Jahre ab Rechnungsdatum.
Beihilfe + PKV: Der Regelfall
Warum diese Kombination meist am günstigsten ist
"Die meisten unserer Kunden wählen Beihilfe + PKV." Der Grund ist einfach: Da die Beihilfe 50-70% übernimmt, brauchst du nur einen günstigen Restkostentarif. Für Referendare bedeutet das oft nur 70-120€ im Monat – statt 400-800€ in der GKV.
Aus unserer Beratungspraxis
✓ PKV mit Beihilfe (Referendare)
- • Nur Restkosten versichert
- • Spezielle Beamtentarife
- • Oft bessere Leistungen
✗ GKV ohne Beihilfe
- • Voller Beitrag selbst zahlen
- • Kein Arbeitgeberanteil für Beamte
- • Standardleistungen
Wichtig beim Start ins Referendariat
Die Wahl der Krankenversicherung solltest du vor Beginn des Referendariats treffen. Denn: Deine Gesundheitsangaben bei PKV-Abschluss beeinflussen deinen Tarif – und die Konditionen sind im Referendariat oft besonders günstig.
Warum Beihilfe + PKV so attraktiv ist
Als Lehrkraft profitierst du von einer einzigartigen Kombination
Extrem günstige Beiträge
Da die Beihilfe 50-70% übernimmt, zahlst du nur für den Rest. Referendare zahlen oft nur 70-120€/Monat statt 400-800€ in der GKV.
Premium-Leistungen
Privatpatient-Status bedeutet: Kürzere Wartezeiten, freie Arztwahl, Chefarztbehandlung – und das zu einem Bruchteil der normalen PKV-Kosten.
Familienfreundlich
Kinder haben 80% Beihilfe – die PKV kostet nur 20-30€/Monat pro Kind. Ab 2 Kindern steigt oft auch dein eigener Satz auf 70%.
Lebenslange Absicherung
Die Beihilfe bleibt dir bis zur Pension und darüber hinaus erhalten. Auch im Ruhestand profitierst du von der staatlichen Unterstützung.
Unverbindlich – wir kennen die Beihilfe-Regelungen aller 16 Bundesländer
Beihilfe + GKV: Die Alternative
Was du über die pauschale Beihilfe wissen musst
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) funktioniert die Beihilfe anders. Die GKV arbeitet mit Sachleistungen – der Arzt rechnet direkt mit der Kasse ab, du bekommst keine Rechnung. Deshalb greift die klassische Beihilfe hier nicht.
Das Problem: Als Beamter in der GKV zahlst du den vollen Beitrag selbst – ohne Arbeitgeberanteil. Das kann teuer werden.
� Die Alternative: Pauschale Beihilfe (Hamburger Modell)
Einige Bundesländer bieten die pauschale Beihilfe an. Dabei bekommst du einen festen Zuschuss zu deinem GKV-Beitrag – ähnlich wie der Arbeitgeberanteil bei Angestellten.
So funktioniert's:
Statt dass die Beihilfe deine Arztrechnungen erstattet, zahlt der Dienstherr ca. 50% deines GKV-Beitrags. Du bleibst in der GKV und bekommst trotzdem Unterstützung.
✓ Verfügbar in:
Hamburg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Thüringen, Baden-Württemberg, Niedersachsen
✗ Nicht verfügbar in:
Bayern, Hessen, NRW, RLP, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Meck-Pomm
Achtung: Die Wahl ist oft unwiderruflich!
- • Wer sich für die pauschale Beihilfe entscheidet, kann nicht mehr zurück zur individuellen Beihilfe + PKV.
- • Bei einem Wechsel in ein anderes Bundesland kann der Anspruch auf pauschale Beihilfe enden.
- • Für die meisten Beamten ist die Kombination PKV + individuelle Beihilfe wirtschaftlich günstiger.
Lass dich vor dieser Entscheidung unbedingt beraten!
Beihilfe mit Kindern & Familie
Hier steckt das meiste Spar-Potenzial
Die Beihilfesätze für Familien sind besonders attraktiv. Kinder haben oft höhere Sätze als du selbst – und mit mehr Kindern steigt häufig auch dein eigener Beihilfesatz.
Typische Beihilfesätze (Bund & viele Länder)
| Personengruppe | Beihilfesatz |
|---|---|
| Beamte ohne Kinder | 50% |
| Beamte mit 1 Kind | 50% |
| Beamte mit 2+ Kindern | 70% ⬆️ |
| Kinder | 80% (häufig) |
| Ehepartner (beihilfeberechtigt) | 70% |
| Pensionäre | 70% (meist) |
💡 Warum Kinder bei der Beihilfe so entscheidend sind
Kinder haben häufig 80% Beihilfe: Die PKV-Kosten für Kinder sind dadurch minimal – oft nur 20-30€/Monat (Ausnahme z.B. Sachsen mit 90%).
Ab 2 Kindern steigt DEIN Satz: In vielen Bundesländern steigt dein eigener Satz von 50% auf 70% – das spart nochmal bei der PKV.
Sachsen ist Spitzenreiter: Dort gibt es 70% ab 1 Kind und sogar 90% ab 2 Kindern!
Ehepartner: Wann gibt es Beihilfe?
Dein Ehepartner ist nur beihilfeberechtigt, wenn er/sie unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Diese Grenze variiert je nach Bundesland.
📋 Beispiel NRW 2026:
Die Einkommensgrenze liegt bei 23.861€ (für Aufwendungen 2026, maßgeblich sind Einkünfte 2025). Diese Grenze wird jährlich dynamisiert. Verdient dein Partner mehr, muss er/sie sich selbst versichern.
Die genauen Grenzen findest du in der Beihilfeverordnung deines Bundeslandes.
👶 Elternzeit: Was passiert mit der Beihilfe?
Gute Nachricht: Während der Elternzeit bleibt dein Beihilfeanspruch bestehen – du bist weiterhin Beamter und hast Anspruch auf die Beihilfe deines Dienstherrn.
Was du wissen solltest:
- ✓ Deine PKV läuft normal weiter – Beiträge bleiben gleich
- ✓ Manche PKV-Tarife bieten Beitragsbefreiung während der Elternzeit
- ✓ Bei unbezahltem Urlaub: Prüfe, ob dein Bundesland die Beihilfe weiter zahlt
Hinweis: Die genauen Sätze können je nach Bundesland variieren. Siehe Bundesländer-Übersicht →
Beihilfe nach Bundesland
Warum die Regelungen so unterschiedlich sind
Die Beihilfe ist Ländersache. Jedes Bundesland hat eigene Regelungen – von Beihilfesätzen über Einkommensgrenzen bis zur Kostendämpfungspauschale (KDP).
Warum unterscheiden sich die Bundesländer?
• Jedes Land legt eigene Regeln in seiner Beihilfeverordnung fest
• Manche Länder haben die pauschale Beihilfe eingeführt, andere nicht
• Die Kostendämpfungspauschale – ein jährlicher Selbstbehalt, den du selbst tragen musst – gibt es nur in einigen Ländern
• Beihilfesätze für Familien variieren (z.B. Sachsen: 90% ab 2 Kindern!)
Was ist die Kostendämpfungspauschale (KDP)?
Die Kostendämpfungspauschale (KDP) ist ein jährlicher Selbstbehalt, den manche Bundesländer eingeführt haben. Das bedeutet: Die ersten 70-750€ deiner Gesundheitskosten pro Jahr trägt die Beihilfe nicht – die zahlst du selbst. Erst danach greift die Beihilfe-Erstattung.
Beispiel: Du bist in Rheinland-Pfalz und hast eine KDP von 300€. Deine Arztkosten im Jahr: 1.000€. Die ersten 300€ zahlst du selbst, von den restlichen 700€ erstattet die Beihilfe dann 50% = 350€. Deine PKV übernimmt die anderen 50%.
✓ Länder ohne KDP
Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (seit 01/2022), Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
⚠ Länder mit KDP
Baden-Württemberg (100-480€), Bremen (70-100€), Rheinland-Pfalz (100-750€), Saarland (100-750€), Schleswig-Holstein (160-710€ (ab A10))
💡 Die Höhe der KDP richtet sich nach deiner Besoldungsgruppe – je höher dein Gehalt, desto höher die KDP.
Wichtig bei Bundesland-Wechsel
Wenn du als Lehrkraft in ein anderes Bundesland wechselst, gilt ab sofort die dortige Beihilfeverordnung. Das kann bedeuten:
- • Andere Beihilfesätze – du könntest über- oder unterversichert sein
- • Pauschale Beihilfe endet ggf. – wenn das neue Bundesland sie nicht anbietet
- • PKV-Tarif prüfen – dein Restkostentarif muss zum neuen Satz passen
→ Bei geplantem Wechsel: Lass deine Versicherung rechtzeitig prüfen!
✓ Was ist bei uns die Lösung?
Wir kennen die Beihilfe-Regelungen aller 16 Bundesländer im Detail. In unserer Beratung:
- ✓ Erklären wir dir genau, was in deinem Bundesland gilt
- ✓ Berücksichtigen wir Kostendämpfungspauschale und Besonderheiten
- ✓ Finden wir den passenden PKV-Tarif zu deinem Beihilfesatz
🗺️ Wähle dein Bundesland:
Baden-Württemberg
Wahlleistungen (2-Bett/Chefarzt) gegen 22€/Monat. Material-/Laborkosten 70%. BeihilfeApp BW.
Bayern
Wahlleistungen mit Eigenanteil (25€/Tag Chefarzt, 7,50€/Tag Zimmer). Einkommensgrenze dynamisiert.
Berlin
Keine stationären Wahlleistungen. Pauschale Beihilfe seit 03/2020. Wendet teils Bundesvorschriften an.
Brandenburg
Keine stationären Wahlleistungen. Pauschale Beihilfe seit 2020. Wendet teils Bundesvorschriften an.
Bremen
Mischsystem seit 12/2022. Niedrigste Einkommensgrenze (12.000€). Eigenbehalt je nach Bemessungssatz.
Hamburg
Vorreiter: Pauschale Beihilfe seit 08/2018. Keine Wahlleistungen. App "Meine Arztrechnung".
Hessen
Familieneinheitlicher Satz (+5% je Angehörigen). Wahlleistungen gegen 18,90€/Monat. Stationär +15%.
Mecklenburg-Vorpommern
Wendet teils Bundesvorschriften an. Keine stationären Wahlleistungen. Einkommensgrenze dynamisiert.
Niedersachsen
Pauschale Beihilfe seit 02/2024. Keine stationären Wahlleistungen. NLBV eBeihilfe App.
Nordrhein-Westfalen
Wahlleistungen beihilfefähig. Material-/Laborkosten 70%. KDP seit 01/2022 entfallen. Einkommensgrenze dynamisiert (2026: 23.861€).
Rheinland-Pfalz
KDP 100-750€. Wahlleistungen gegen 26€/Monat. Zwei Einkommensgrenzen (Heirat vor/nach 2012).
Saarland
Keine stationären Wahlleistungen. KDP 100-750€. Material-/Laborkosten nur 50%.
Sachsen
70% ab 1 Kind, 90% ab 2 Kindern. Kinder/Ehegatte 90%. Wahlleistungen mit Eigenanteil.
Sachsen-Anhalt
Wahlleistungen mit Eigenanteil (14,50€/Tag Zimmer). Wendet teils Bundesvorschriften an.
Schleswig-Holstein
KDP erst ab A10 (160-710€). Keine stationären Wahlleistungen. Sonderfälle: Ehepartner teils 90%, Kinder teils 90% (ab 3 Kindern). Pauschale Beihilfe nur eingeschränkt.
Thüringen
Laborkosten 40%. Wahlleistungen mit Eigenanteil. Niedrige Einkommensgrenze.
2026-Update
Aktuelle Änderungen im Überblick
Änderungen 2026 – was Lehrkräfte wissen sollten
- ✓ Zahnersatz & Implantate: Anpassungen bei den beihilfefähigen Höchstbeträgen
- ✓ Brillen & Sehhilfen: Aktualisierte Erstattungsregelungen
- ✓ Verfahrensvereinfachungen: Digitalisierung und automatisierte Bearbeitung beim BVA
- ✓ Schnellere Erstattung: Neue Fiktionsregelungen für kürzere Bearbeitungszeiten
Was bedeutet das für Lehrkräfte?
Als Lehrkraft bist du Landesbeamter – für dich gilt die Beihilfeverordnung deines Bundeslandes. Die Länder übernehmen oft Regelungen vom Bund, aber nicht immer und nicht sofort. Prüfe daher immer die aktuelle Verordnung deines Landes.
Beihilfesatz prüfen lassen & PKV passend wählen
Wir haben bereits über 2.500 Lehrkräfte beraten – vom Referendariat bis zur Pension. Wir kennen die Beihilfe-Regelungen aller 16 Bundesländer und finden die passende PKV für deine Situation.
Diese Fehler solltest du vermeiden
Typische Stolperfallen bei Beihilfe & PKV
Zu spät informieren
Viele Referendare kümmern sich erst kurz vor Dienstbeginn um die PKV. Problem: Bei Vorerkrankungen können Risikozuschläge oder Ausschlüsse drohen. Besser: Mindestens 3-6 Monate vorher informieren.
Falsches Bundesland angeben
Jedes Bundesland hat andere Beihilfesätze. Wenn du den PKV-Tarif auf das falsche Bundesland abstimmst, bist du über- oder unterversichert. Wichtig: Bei Bundeslandwechsel Tarif anpassen!
Beihilfeergänzung vergessen
Die Beihilfe zahlt bei Brillen, Zahnersatz & Co. oft nur Höchstgrenzen. Ohne Beihilfeergänzungstarif bleibst du auf hohen Kosten sitzen. Tipp: Ergänzungstarif von Anfang an mitversichern.
KDP nicht einkalkulieren
In manchen Bundesländern gibt es die Kostendämpfungspauschale (KDP) – ein jährlicher Selbstbehalt von 70-750€. Check: Hat dein Bundesland eine KDP? Dann einplanen!
💡 Unser Tipp
Lass dich vor Abschluss einer PKV unabhängig beraten. Wir haben bereits über 2.500 Lehrkräfte beraten und kennen die Besonderheiten jedes Bundeslandes – so findest du den optimalen Tarif für deine Situation.
Häufig gestellte Fragen
Alles Wichtige zur Beihilfe auf einen Blick
Was ist Beihilfe in einfachen Worten?
▼
Die Beihilfe ist ein Zuschuss vom Staat für deine Krankheitskosten. Als Beamter bekommst du einen Teil deiner Arzt- und Behandlungsrechnungen erstattet – meist 50%. Den Rest deckst du mit einer privaten Krankenversicherung ab.
Wie hoch ist die Beihilfe mit 1 Kind / 2 Kindern?
▼
Mit 1 Kind: Dein Satz bleibt meist bei 50%. Dein Kind bekommt aber 80% Beihilfe.
Mit 2+ Kindern: In vielen Bundesländern steigt dein eigener Satz auf 70%! Deine Kinder bekommen weiterhin 80%.
Ausnahme: Sachsen bietet sogar 90% ab 2 Kindern.
Was bekommen Kinder – und warum ist das so wichtig?
▼
Kinder erhalten in der Regel 80% Beihilfe. Das bedeutet: Du brauchst nur eine kleine PKV-Absicherung für die restlichen 20% – oft nur 20-30€/Monat pro Kind.
Außerdem: Ab dem zweiten Kind steigt in vielen Bundesländern auch dein eigener Beihilfesatz. Das spart nochmal bei der PKV.
Beihilfe oder GKV – geht das?
▼
Die klassische Beihilfe funktioniert nicht mit der GKV, weil die GKV Sachleistungen bietet (kein Rechnungserstattungsprinzip).
Aber: In 7 Bundesländern gibt es die pauschale Beihilfe. Damit kannst du in der GKV bleiben und bekommst trotzdem ca. 50% deines Beitrags bezuschusst.
Was ist pauschale Beihilfe (Hamburger Modell)?
▼
Bei der pauschalen Beihilfe zahlt der Dienstherr einen festen Zuschuss zu deinem GKV-Beitrag – statt einzelne Arztrechnungen zu erstatten.
Verfügbar in: Hamburg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.
Achtung: Die Entscheidung ist in den meisten Fällen unwiderruflich!
Warum ist die Wahl oft unwiderruflich?
▼
Wer sich für die pauschale Beihilfe entscheidet, kann in der Regel nicht mehr zurück zur individuellen Beihilfe + PKV wechseln.
Das liegt daran, dass die PKV bei einem späteren Eintritt eine neue Gesundheitsprüfung macht – und dann oft keine günstigen Konditionen mehr bietet. Deshalb: Gut überlegen und beraten lassen!
Was ändert sich 2026?
▼
Im Bundesrecht wurden zum 01.01.2026 Änderungen bei Zahnersatz, Brillen und Implantaten umgesetzt. Außerdem gibt es Verfahrensvereinfachungen und schnellere digitale Bearbeitung.
Wichtig: Die Länder können abweichen – prüfe die Beihilfeverordnung deines Bundeslandes.
Was muss ich beim Start ins Referendariat beachten?
▼
- • Vor dem Ref-Start: Krankenversicherung klären – die Wahl beeinflusst deine Kosten für Jahre.
- • PKV-Antrag rechtzeitig: Gesundheitsfragen müssen ehrlich beantwortet werden – besser mit Beratung.
- • Bundesland beachten: Je nach Land gibt es unterschiedliche Beihilfesätze und Besonderheiten.
- • Beihilfeergänzungstarif prüfen: Schließt Lücken bei Zahnersatz, Brillen etc.
Beihilfe-Artikel
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Beihilfe-Abrechnung: 7 Tipps für Erstattung
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Die Informationen auf dieser Seite basieren auf den Beihilfe-Charts der Barmenia (Stand: November 2024, WK 2025) sowie den offiziellen Beihilfeverordnungen der Bundesländer.
💡 Für verbindliche Auskünfte: Wende dich direkt an deine zuständige Beihilfestelle oder lass dich von uns beraten. Die Beihilferegelungen können sich ändern und sind je nach Bundesland unterschiedlich.
Datenstand: November 2024 (Barmenia WK 2025). Die Beihilferegelungen können sich ändern. Für verbindliche Auskünfte wende dich an deine zuständige Beihilfestelle.
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